Pflanzen benötigen für ihr Wachstum ausreichend Nährstoffe und Mineralien. Stickstoff, Phosphor und Kalium bilden die Grundlage...

Stickstoff (N) ist für die Entwicklung von Blättern und Stängeln unerlässlich. Er unterstützt die Photosynthese und fördert das vegetative Wachstum. Ein Mangel äußert sich durch gelbe Blätter, während ein Überschuss zu übermäßigem Blattwachstum auf Kosten der Blüten führen kann.

Phosphor (P) spielt eine Schlüsselrolle bei der Energieübertragung in der Pflanze. Er ist wichtig für die Wurzelentwicklung, Blütenbildung und Fruchtreife. Pflanzen mit Phosphormangel zeigen oft dunkelgrüne oder violette Verfärbungen der Blätter.

Kalium (K) reguliert den Wasserhaushalt und stärkt die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten. Es verbessert die Qualität von Blüten und Früchten. Bei Kaliummangel werden die Blattränder braun und vertrocknet.

Weitere wichtige Nährstoffe

Neben den Hauptnährstoffen NPK benötigen Pflanzen auch Sekundärnährstoffe und Spurenelemente:

  • Calcium (Ca) – wichtig für die Zellwandstruktur
  • Magnesium (Mg) – Bestandteil des Chlorophylls
  • Schwefel (S) – notwendig für Proteinbildung
  • Eisen (Fe) – wichtig für die Chlorophyllbildung

Die richtige Düngung gewährleistet gesunde Pflanzen und reiche Ernten. Achten Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Pflanzen in verschiedenen Wachstumsphasen.

Pflanzen benötigen für ihr Wachstum ausreichende Mengen verschiedener Nährstoffe und Mineralien. Die ständig steigenden Anforderungen an Erträge und Blütenpracht zwingen Züchter dazu, Nährstoffe und Mineralien künstlich zuzuführen. Sich auf die natürliche Regeneration durch die Natur zu verlassen, ist heute leider sehr schwierig.


In diesem Artikel können Sie lesen: Wichtige Elemente, Stickstoff, Phosphor, Kalium, wie man Pflanzen mit Nährstoffen versorgt

Welche Nährstoffe und Mineralien sind für das Pflanzenwachstum am wichtigsten? Was bedeutet die Abkürzung NPK? Wie führt man den Pflanzen die notwendigen Nährstoffe zu? All das erfahren Sie in diesem Artikel. Zögern Sie nicht und beginnen Sie mit der Lektüre!


Die Natur schafft es nicht, wichtige Elemente im Boden schnell genug zu regenerieren, was durch die ständige intensive Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Böden (Beete) verursacht wird.
Züchter können der Natur durch Fruchtwechsel auf den Beeten helfen und noch besser durch eine Anbaupause auf einem bestimmten Beet für mindestens eine Saison.

Die wichtigsten Elemente für das Pflanzenwachstum

Pflanzen benötigen für ein korrektes und ausgewogenes Wachstum viele Nährstoffe und Mineralien. Einige werden in größeren Mengen benötigt, andere brauchen Pflanzen nur in Spurenmengen.

Als wichtigste Elemente für das Pflanzenwachstum gelten Stickstoff (lat. nitrogenium), Phosphor (lat. phosphorum) und Kalium (lat. kalium). Aus den ersten Buchstaben der lateinischen Namen dieser Elemente entstand die allgemein bekannte Abkürzung NPK.

Ebenso wichtig wie die NPK-Elemente sind Calcium (lat. calcium), Magnesium (lat. magnesium) und Schwefel (lat. sulphur). Pflanzen benötigen davon für ihr Wachstum jedoch etwas weniger.

N-P-K = Stickstoff - Phosphor - Kalium


Unverzichtbar sind auch Bor (lat. borum), Kupfer (lat. cuprum), Eisen (lat. ferum), Mangan (lat. manganum), Molybdän (lat. molybdenum) und Zink (lat. zincum).

Diese Elemente werden für das Wachstum nur in Spurenmengen benötigt, aber ohne sie würden die Pflanzen schlecht gedeihen.

Stickstoff

Stickstoff nehmen Pflanzen in Verbindungen auf, meist in Form von NO3 oder NH4+.

Stickstoffverbindungen fördern das üppige Wachstum. Pflanzen, die größere Mengen Stickstoff aufnehmen, wachsen üppig und haben große Blätter (große Menge an grüner Masse). Andererseits sind sie sehr zerbrechlich, brechen leicht im Wind und sind insgesamt weniger widerstandsfähig.

Stickstoff muss besonders in der Zeit zugeführt werden, wenn die Pflanze grüne Masse bildet, d.h. zu Beginn der Vegetationsperiode.



Phosphor

Phosphor wird von Pflanzen am häufigsten in Form von H2PO4 aufgenommen. Ein hoher Phosphorgehalt ist im Mineraldünger namens Superphosphat enthalten. Phosphor ist wichtig für das richtige Wachstum und die Entwicklung der Blüten. Ein Mangel äußert sich durch Zwergwuchs der Pflanzen und kleinere Blüten.

Kalium

Kaliumverbindungen fördern die Reifung der Gewebe und stärken das Wurzelsystem. Kalium wird das ganze Jahr über benötigt, erhöhte Dosen sollten die Pflanzen im Herbst erhalten, wenn sie sich auf den Winter vorbereiten.

In dieser Periode ist es nicht mehr notwendig, dass die Pflanzen üppig wachsen, wichtig für die Überwinterung ist die Ausreifung der Gewebe. Reduzieren Sie daher die Stickstoffzufuhr und ersetzen Sie sie durch höhere Kaliumgaben.

Ausgewogene Menge an Nährstoffen in NPK-Düngern

Pflanzen die benötigte Menge an Stickstoff, Phosphor und Kalium zuzuführen, kann schwierig sein. Eine einfache Lösung, um den Pflanzen die richtige Menge dieser Elemente in gut aufnehmbarer Form zu liefern, ist die Verwendung von universellem NPK-Dünger. Klassischer NPK-Dünger wird zu Beginn der Saison verwendet, um ein gesundes Pflanzenwachstum zu fördern.

Er eignet sich auch für die sogenannte "Grunddüngung des Bodens". Universeller NPK-Dünger ist nicht geeignet für chlorempfindliche Pflanzen (z. B. Blumen und Fruchtgemüse). Bei diesen Pflanzen greifen Sie zu einem Dünger, der direkt für diese Pflanzen bestimmt ist.

Mit weiteren Elementen angereichert ist NPK-Dünger mit Guano. Guano wird aus dem Kot von Seevögeln hergestellt und wird von Pflanzen sehr gut aufgenommen.

Im Herbst empfiehlt sich die Verwendung einer Herbstvariante des NPK-Düngers, bei dem das N-P-K-Verhältnis an die spezifischen Anforderungen der Pflanzen in dieser Jahreszeit angepasst ist.

Auf welche Weise kann man den Pflanzen die notwendigen Nährstoffe zuführen?

Nährstoffe sind für das richtige Wachstum der Pflanzen enorm wichtig, man darf es damit aber nicht übertreiben!!!

Es gibt eine große Menge an Düngemitteln auf dem Markt. Gärtner können entscheiden, auf welche Weise sie ihren Pflanzen die notwendigen Nährstoffe zuführen. Ob sie natürliche Produkte wählen oder industriell hergestellten den Vorzug geben.


Heutzutage bemühen sich viele Düngerhersteller, Dünger auf rein natürlicher Basis ohne industrielle Zusätze anzubieten. Für Pflanzen sind diese Dünger viel besser aufnehmbar.

Selbstverständlich ist auch die größere Schonung der Umwelt sowie des Menschen als Verbraucher der Erzeugnisse. Makellos aussehendes Gemüse mag zwar das Auge erfreuen, aber der Geschmack hinkt oft hinterher, ganz zu schweigen von der Menge an chemischen Stoffen, die in diesen Früchten enthalten sind.

Versorgen Sie Ihre Pflanzen mit den notwendigen Nährstoffen und Mineralien.

Möglichkeiten der Nährstoffzufuhr

Es gibt viele Möglichkeiten, Pflanzen mit den notwendigen Nährstoffen zu versorgen, abhängig vor allem von der Art des verwendeten Düngers. Rein natürlicher Dünger - Stallmist wird nach der Ernte auf die Beete ausgebracht und noch vor Wintereinbruch eingegraben.

Mit Stallmist reichern Sie die Beete an, auf denen Sie in der nächsten Saison sogenannte Starkzehrer anbauen werden (sehr hoher Nährstoffbedarf). Für andere Beete können Sie sogenannte "Gründüngung" verwenden. Dieser Dünger ist ebenfalls völlig natürlich, es handelt sich um das Einarbeiten grüner Pflanzenteile in den Boden nach Saisonende. Als Gründüngung werden am häufigsten Raps, Senf... verwendet.

Gärtner, die keine Möglichkeit haben, völlig natürlichen Dünger zu verwenden, können aus einer breiten Palette von auf dem Markt erhältlichen Düngern wählen. Die meisten von ihnen sind keinesfalls schlechter als natürliche Dünger. Der Gärtner kann wählen, welche Form des Düngers ihm am besten zusagt.

Auf dem Markt sind Dünger in Form von Granulat, Flüssigdünger, Düngerstäbchen, Tabletten... erhältlich. Selbstverständlich gibt es heute auch Dünger für bestimmte Pflanzengruppen, die genau nach deren Anforderungen entwickelt wurden.

Verfasst von LenkaZ.

Wir benötigen Ihre Zustimmung zur Verwendung von Cookies, um Ihnen u. a. Informationen zu Ihren Interessen anzeigen zu können.