Gurkenanbau - lehmiger, humusreicher Boden, regelmäßiges Gießen, geschützter, sonniger Standort
Gurken gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten im Garten und ihre erfolgreiche Kultivierung ist nicht besonders anspruchsvoll. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Wahl des richtigen Standorts und der Einhaltung grundlegender Pflegeempfehlungen.
Idealer Boden für Gurken
Gurken gedeihen am besten in lehmigem, humusreichem Boden mit guter Drainage. Der Boden sollte reich an organischer Substanz sein, weshalb es empfehlenswert ist, vor der Pflanzung Kompost oder gut verrotteten Mist einzuarbeiten. Der optimale pH-Wert liegt zwischen 6,0 und 7,0. Schwere, verdichtete Böden sollten durch Zugabe von Sand und organischem Material verbessert werden.
Regelmäßiges Gießen
Gurken haben einen hohen Wasserbedarf und benötigen regelmäßiges Gießen. Der Boden sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, aber Staunässe ist zu vermeiden. Am besten gießt man morgens direkt an die Wurzeln, wobei die Blätter möglichst trocken bleiben sollten, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. In trockenen Perioden ist tägliches Gießen notwendig.
Geschützter, sonniger Standort
Wählen Sie für Gurken einen geschützten, sonnigen Standort, der vor kalten Winden geschützt ist. Gurken benötigen mindestens 6-8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung täglich. Ein idealer Platz ist an einer Südwand oder in einem Gewächshaus, wo sie optimale Wärme- und Lichtbedingungen erhalten.
Gurken gehören zu den beliebten Kulturpflanzen, deren Geschichte bis zu 3000 Jahre zurückreicht, als die alten Ägypter und Inder die Salatgurken genossen. Sie sind besonders wegen ihres erfrischenden Geschmacks und des niedrigen Kaloriengehalts beliebt und daher auch eine gute Ergänzung zur Ernährung bei Reduktionsdiäten.
Dieses Gemüse kann uns von Schadstoffen befreien, zerstört Bakterien, schützt das Herz und hilft bei Diabetes. Gurkenscheiben helfen bei Verbrennungen und auf Stirn und Augen aufgelegt lindern sie Schmerzen. Gurkenkerne wirken sich positiv auf den Darm aus und enthalten wichtige Ballaststoffe.
Anbau
Es handelt sich um eine Starkzehrer-Kultur, die ein schwaches Wurzelsystem hat und daher eine ausreichende Nährstoffzufuhr und ausgewogene Bewässerung benötigt.
Als Vorfrucht empfehlen wir Zwiebeln, Lauch, Erbsen, Kohlarten oder Rüben. Nicht empfehlenswert sind hingegen Erdbeeren oder Kartoffeln.
Mit der Aussaat beginnt man am besten vom 15. April bis 10. Mai. Wenn Sie die Pflanzen vorziehen möchten, benötigen Sie dafür 3 bis 4 Wochen. Halten Sie im Gewächshaus eine konstante Temperatur und lüften Sie regelmäßig. Mit der Pflanzung ins Beet warten Sie dann bis Mitte Mai.
Krankheiten und Schädlinge
Die Grundlage für gesunde Gurken ist vor allem die Prävention. Gegen Schwarzfäule und Gurkenwelke ist es ratsam, das Saatgut vor der Aussaat zu beizen.
Während der Vegetationsperiode ist der Schutz gegen Falschen Mehltau wichtig, der sich durch vertrocknende Flecken auf den Blättern zeigt. Die Ausbreitung dieser Krankheit erfolgt hauptsächlich bei regnerischem Wetter.
Ein weiterer Schrecken für Anbauer ist der Echte Mehltau, der sich durch weiße Flecken auf den Blättern zeigt. Die so befallenen Blätter vertrocknen anschließend.