Zwergpalme (Chamaerops humilis) 3 Samen
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Zwergpalme (Chamaerops humilis) 3 Samen

665 Ft
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Eine robust aussehende Palme mit silbrigen, fächerförmigen Blättern. Sie erreicht eine Höhe von 1,5-3 m und stammt aus Nordafrika und Südspanien. Diese Palme kann unter unseren Bedingungen sogar dauerhaft im Garten ausgepflanzt werden! Die Packung enthält 3 Samen.

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Zwergpalme - Chamaerops humilis - 3 Samen

Die Palme Chamaerops humilis ist in den letzten Jahren sehr beliebt geworden, vor allem wegen ihrer Kälteresistenz. Die Frosttoleranz liegt bei -12°C, bei dieser Temperatur beginnen die Blätter stark zu erfrieren. Wenn sie gut abgedeckt ist, verträgt sie auch mehr und treibt im Frühling wieder aus.

Sie stammt aus dem Mittelmeerraum. Sie erreicht eine Höhe von 3-6m. Sie hat fächerförmige Blätter, die silbrig sind. Sie sind etwa 50 cm breit, jedoch haben jüngere Pflanzen 30-40 cm breite Fächer. Die Blattstiele sind bis zu einem Meter lang mit steifen Dornen. Diese Palmenart wächst in die Höhe sehr langsam, Exemplare größer als ein Mensch sind sehr selten. Bei richtiger Pflege beginnt sie bald zu blühen. Diese Palme kann nicht nur im Topf, sondern auch ausgepflanzt im Garten kultiviert werden.


Wie man die Zwergpalme kultiviert

  • Sie benötigt einen hellen, sonnigen Standort. Die Bewässerung sollte im Sommer reichlich sein, wir gießen kein Wasser in die Blattrosette, sonst fault das Herz! Im Winter bei frei ausgepflanzten Exemplaren 1x monatlich, besonders bei Schneemangel und an frostfreien Tagen. Topfpalmen gießen wir maßvoll, erst nach vollständiger Austrocknung des Substrats. Überwintern kann sie im Keller oder in der Garage auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Beim Überwintern ist es notwendig, gut zu lüften.

  • Die Aussaat erfolgt ganzjährig. Die Samen weichen wir zunächst mindestens 3 Tage in warmem Wasser ein. Das Wasser wechseln wir täglich. Danach säen wir die Samen in ein Substrat, das im Verhältnis 1:1 aus Perlit und Torf besteht. Wir säen flach aus. Die Samen keimen nach 2-3 Monaten in stets feuchtem Substrat. Dieses sollte eine höhere als Raumtemperatur haben, ca. 26 Grad Celsius. Ca. 10 cm große Pflanzen topfen wir in eigene Gefäße um.

  • Die ideale Grundlage für die meisten Palmen ist eine Mischung aus Komposterde oder Torf mit einem geringen Anteil an Lehmbestandteilen und gelbem, gegrabenem Sand. Man kann es direkt als Palmensubstrat kaufen. Grundlage ist selbstverständlich eine gute Drainage am Boden des Gefäßes.

  • Unerlässlich ist die regelmäßige Düngung der Palmen von März bis September alle 2 bis 3 Wochen. Es ist besser, häufiger in niedrigeren Konzentrationen zu düngen als gelegentlich mit hoher Düngerkonzentration. Vor der Düngergabe muss die Pflanze gegossen sein. Wir bringen den Dünger nicht ins Palmenherz aus, wir düngen nicht auf die Blätter, wir düngen keine kranken Pflanzen, kleine Sämlinge düngen wir ebenfalls nicht, frisch umgetopfte Pflanzen düngen wir mehrere Monate lang nicht.

    Während der Vegetationsperiode düngen wir alle 3 Wochen. Geeignet ist die Verwendung von Humvit-Dünger, bei dem keine Überdosierung der Pflanze droht. Im Frühling kann man ihn mit Fytovit abwechseln. Im Sommer mit Hahrmavit. Wir wenden immer nur ein Drittel des angegebenen Düngers an, als in der Anleitung angegeben ist.

  • Tierische Schädlinge sind beißende und saugende Insekten und ihre Larven, die Saft aus den Blättern saugen und Energie abziehen, was den Organismus schwächt und zum Absterben der Pflanze führt. Wollläuse, Schildläuse und Napfschildläuse erkennen wir an braunen harten Panzern auf der Pflanze. Die Pflanze verkümmert, Blätter fallen ab und es erscheint ein klebriger Belag. Die Ursache ist immer trockene Luft. Schutz ist eine Behandlung mit Savel. Man kann auch die Panzer abkratzen und betroffene Stellen mit einem Tupfer mit Alkohol behandeln.

    Wollläuse, Milben und Thripse bilden weiße watteähnliche Nester und schleimige Ausscheidungen auf der Blattunterseite. Die Ursache ist wieder trockene Luft. Weiße Büschel und einzelne Exemplare bestreichen wir mit Öl, befeuchten die Luft oder verwenden spezielle Sprays, z.B. Biool (Ölemulsion) oder Mospilan 20 SP oder Sumithion super in Kombination mit Applaud WP, Actellic 50 EC, Talstar 10 EC, mindestens 5 Behandlungen (alle 2 Tage).

    Weiße Insekten, die bei der geringsten Störung auffliegen, klebrige und deformierte Blätter, Flecken auf den Blättern. All dies sind Anzeichen eines Befalls der Pflanzen mit Weißen Fliegen. Weiße Fliegen lieben feuchte Wärme, sie treten daher am häufigsten im Gewächshaus auf. Schutz ist es, den Pflanzen eine kühlere und besser belüftete Umgebung zu bieten und gelbe Klebetafeln oder Sprays zu verwenden: Applaud 25 WP in Kombination mit Sumithion super, Mospilan 20 SP.

    Pflanzen werden auch von Blattläusen befallen. Geeigneter Schutz sind Behandlungen mit Seifenlösungen oder Behandlungen mit Pirimor 25 WG oder Fast K180, Aztec 140 EW, Agrion delta.

    Spinnmilben bilden Spinnweben auf der Ober- oder Unterseite der Blätter. Die Blätter vergilben und trocknen später aus. Geeignet ist die Verwendung von Insektiziden im Spray (Vertimec 2x 5ml - wirkt fast sofort) Fast K 180, Apollo 50 SC, Omite 57 EW.

    Trauermücken sind schwarze Fliegen, deren Larven durchsichtig sind und schwarze Köpfe haben, sie lieben Humus und Torf und befallen und zerstören gewöhnlich die Wurzeln junger Pflanzen. Der Schutz muss sofort erfolgen, sonst gibt es keine Rettungschance. Wir hängen gelbe Klebetafeln auf (Stopset-Tafeln), verwenden Insektizide im Spray (Decis), mindestens 5 Behandlungen (alle 2 Tage).

    Vor der Überwinterung ist es ratsam, eine vorbeugende Behandlung gegen Pilzkrankheiten durchzuführen (Fundazol 50 WP, Novozir MN, Polyram WG, Rovral 50 WP, Kuprikol 50). Die meisten Pilzkrankheiten treten auf, wenn die Pflanze durch ungünstige Anbaubedingungen zu sehr geschwächt ist.

    Zu den häufigsten Erkrankungen von Palmen gehört Rußtau. Dieser zeigt sich durch eine klebrige schwärzliche Oberfläche auf den Blättern. Schutz ist das Entfernen verschmutzter Blätter, Behandlung mit Novozir MN.

    Grauschimmel bildet einen grauweißen Belag auf den Pflanzen. Der beste Schutz ist es, befallene Pflanzenteile abzuschneiden, den Raum zu lüften, in dem wir die Pflanze kultivieren, und Schutzmittel zu verwenden, z.B. Novozir MN, Ronilan, Dithane.

    Rost zeigt sich durch rotbraune Flecken auf den Blättern, Triebe können weich werden. Befallene Blätter müssen vernichtet werden und beim Gießen dürfen sie nicht besprüht werden, sonst verbreiten sich die Rostsporen weiter über die ganze Pflanze. Schutz führen wir durch mit Baycor 25 WP, Polyram WG.



Fotoquellen:
By tota grasso - Own work (personal work), CC BY-SA 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1333755
By © Hans Hillewaert, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3875156

Pestik
P6321
35 Artikel

Technische Daten

Anbauschwierigkeit
Mittel
Anbaueignung
Freilandanbau
Gewächshausanbau
Zimmerpflanzen
Herkunft
Mittelmeer
Zweck
Zierpflanzen
Exotische Samen
Palme

Besondere Bestellnummern

ean13
6000000172097
Neu
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