…oder auch: Auch wenn sie alle gleich aussehen, sind sie definitiv nicht gleich!

Wenn Sie sich für den Kauf einer Natriumdampflampe entscheiden, stoßen Sie unweigerlich auf die Abkürzungen HPS und SON. Beide bezeichnen Hochdruck-Natriumdampflampen, die zu den effizientesten Lichtquellen für den Pflanzenanbau gehören. Doch was bedeuten diese Abkürzungen genau und worin unterscheiden sie sich?

HPS vs. SON – Was steckt dahinter?

HPS steht für High Pressure Sodium (Hochdruck-Natrium) – die englische Bezeichnung für diese Lampenart. SON hingegen bedeutet Sodium Hoge Druk und ist die niederländische Variante derselben Technologie. Im Prinzip handelt es sich also um die gleiche Art von Lampe, nur mit unterschiedlichen sprachlichen Bezeichnungen.

Warum zwei verschiedene Bezeichnungen?

Die Doppelbezeichnung hat historische Gründe. Die Niederlande sind seit Jahrzehnten führend im Bereich Gewächshaustechnik und professionellem Gartenbau. Viele der weltweit verwendeten Technologien und Standards stammen aus diesem Land. Daher hat sich neben der englischen Bezeichnung HPS auch die niederländische Abkürzung SON etabliert und wird besonders in Europa häufig verwendet.

Gibt es technische Unterschiede?

Nein, zwischen HPS und SON Lampen gibt es keine technischen Unterschiede. Beide arbeiten nach dem gleichen Prinzip: In einem unter hohem Druck stehenden Glaskolben wird Natriumdampf zum Leuchten angeregt. Das Ergebnis ist ein charakteristisches orangerotes Licht mit hohem Anteil im roten und gelben Spektralbereich, das besonders für die Blüte- und Fruchtphase von Pflanzen ideal ist.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Unabhängig davon, ob auf der Verpackung HPS oder SON steht, sollten Sie folgende Kriterien beachten:

  • Leistung in Watt (250W, 400W, 600W, 1000W) – passend zu Ihrem Vorschaltgerät
  • Sockeltyp – meist E40
  • Lichtausbeute in Lumen pro Watt
  • Farbtemperatur – typischerweise 2000-2200K
  • Lebensdauer – qualitativ hochwertige Lampen halten 10.000-20.000 Betriebsstunden

Fazit

HPS und SON sind lediglich zwei Bezeichnungen für dieselbe Technologie – Hochdruck-Natriumdampflampen. Der einzige Unterschied liegt in der Sprache: HPS ist englisch, SON niederländisch. Bei der Auswahl Ihrer Lampe können Sie sich daher auf die technischen Parameter konzentrieren, ohne sich über die Abkürzung Gedanken machen zu müssen. Beide liefern das gleiche effektive Licht für kräftiges Pflanzenwachstum und reiche Ernten.

Der Frühling steht vor der Tür und jeder von uns Gartenliebhabern weiß, dass der Frühling die Zeit für die Rasenanlage ist. Heute schauen wir uns gemeinsam an, wie du das richtige Saatgut für deinen Garten auswählst.

Damit dein Rasen schön grün wird, braucht es nicht nur die richtige Pflege, sondern vor allem das richtige Saatgut. Die Wahl des Saatguts ist der wichtigste Teil bei der Rasenanlage. Jede Grasart (Weidelgras, Schwingel, Rispengras) wächst anders, verträgt unterschiedliche Belastungen, hat eine andere Farbe und auch andere Wachstumsansprüche.

Überlege dir also zunächst gut, welche Ansprüche du an deinen Rasen hast und welche Bedingungen dein Garten der Grasart bietet. Was bewerten wir also eigentlich?

RASENTYP

RASENBELASTUNG

PFLEGE

Sportrasen
Zierrasen
Blumenwiese
und weitere
starke Belastung
mäßige Belastung
nur Zierfunktion

je mehr der Rasen Zierfunktion hat, desto mehr musst du dich um ihn kümmern

Die Bedingungen für das richtige Wachstum der Grasarten sind vor allem die Lichtverhältnisse. Wird dein neuer Rasen eher in voller Sonne, im Halbschatten oder im Schatten wachsen? Vergiss auch nicht die Feuchtigkeitsverhältnisse des Standorts! Wenn du alle oben genannten Fragen beantwortet hast, können wir uns an die Auswahl der Grasmischung machen!

Fast jeder Hausgarten kommt mit einer Mischung für Zierrasen gut zurecht. Aber diese Grasarten vertragen nicht allzu viel Belastung. Wenn dein Garten als Ort dient, an dem die ganze Familie, einschließlich Kinder, aktiv entspannt, empfehle ich dir eher Grasmischungen für Sportflächen oder spezielle für belastbare Zierrasen zu wählen. Dieser Rasen regeneriert sehr schnell und gut und verträgt das Betreten.

Saatgut mit den Bezeichnungen Regeneration und Erneuerung bezeichnet Saatgut, das bei älteren Rasenflächen zum Nachsäen kahler Stellen und zur Reparatur beschädigter Rasenflächen verwendet wird.

Grasmischungen Wiese oder Wiesenrasen sind für Nutzrasen bestimmt, die für Heu oder Fütterung angebaut werden können.

Eine sehr moderne Angelegenheit, für größere Gärten, ist die Aussaat einer Blumenwiese. Wenn du ein Naturliebhaber bist und nicht nur dich selbst, sondern auch die kleinen tierischen Bewohner deines Gartens mit einem angenehmen Unterschlupf erfreuen möchtest, zögere nicht und besorge dir Saatgut mit der Bezeichnung Blühwiese. Margeriten und andere blühende Pflanzen erfreuen dein Auge und dieser Rasen ist nahezu wartungsfrei! Außerdem kannst du damit einen schönen Kontrast zwischen niedrig und hoch gemähtem Rasen schaffen oder einen alten, unschönen Zaun verdecken.

Wie viel wird benötigt?

Wie viel kg Saatgut du benötigst, kannst du einfach anhand der Grundstücksgröße berechnen. Meistens werden 20-25 g/m² Saatgut für die Aussaat eines neuen Zierrasens benötigt. Die genaue Dosierung findest du immer auf der Verpackung des Saatguts. Vergiss nicht, dass der Rasen im Laufe des Jahres noch nachgesät werden muss. Es ist daher besser, etwas mehr Saatgut zu besorgen.

Hast du Fragen? Zögere nicht und frag uns!

Bis bald und viel Erfolg mit deinem Rasen!

Fotoquelle: Flera.cz

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