Der Herbst ist da und mit dieser Jahreszeit gehen Hand in Hand Gartenarbeiten wie das Zusammenrechen von Laub, das Unkrautjäten der Beete nach der Ernte oder das letzte Mähen des Rasens.

Vergessen Sie auch nicht, Ihren Pool mit einem Überwinterungsmittel für die nächste Saison vorzubereiten. Kranke Bäume müssen ausgegraben werden, Pflanzen die keinen Frost vertragen sollten Sie in Sicherheit bringen.

Vor allem ist es aber die Zeit zum Pflanzen von Obstbäumen, Rosen, Beerensträuchern und Blumenzwiebeln, die den Frühlingsgarten noch farbenfroher machen.

Da Blumenzwiebeln Saisonware sind, sind sie oft sehr schnell ausverkauft. Die älteste und am häufigsten angebaute Art von Blumenzwiebeln sind Tulpen.

Wenn Sie jedoch nach besonders farbenfrohen und interessanten Sorten suchen, zögern Sie mit dem Kauf nicht zu lange.

Knolle oder Zwiebel?

Zu Beginn ist es sinnvoll, diese Begriffe aufzufrischen. Die Grundlage des Erfolgs ist nämlich, "mit dem richtigen Ende nach oben" zu pflanzen.

Narzissen, Hyazinthen, Zierlauche, Tulpen - all diese Pflanzen haben echte Zwiebeln, in denen die Blätter, Wurzeln und Blüten der Pflanze eingelagert sind, die von sogenannten Schuppen geschützt werden. Beim Pflanzen zeigt die Spitze der Zwiebel nach oben, der untere Teil mit den Wurzeln nach unten in die Erde.

Die Knolle unterscheidet sich von der Zwiebel deutlich durch ihre längliche Form. Wenn wir Knollen mit Augen pflanzen (diese haben zum Beispiel Anemonen), müssen diese nach oben zeigen.

Knollen mit Wurzeln, die wir beispielsweise bei Dahlien finden, pflanzen wir ebenfalls mit dem Wurzelhals nach oben.

Bild zum Pflanzen von Zwiebelpflanzen

Los geht's!

Damit Ihnen die Arbeit "leicht von der Hand geht", empfehle ich, sich die passende Ausrüstung anzuschaffen. Die Arbeit erleichtert eine Pflanzschaufel und eine Hacke, mit der Sie ausreichend große Pflanzlöcher erstellen können. Ein hervorragender Helfer ist auch ein Pflanzkorb, in dem Sie Zwiebeln und Knollen lagern können, oder der sich für nicht winterharte Pflanzen als ausgezeichneter Schutz gegen Nagetiere eignet.

Vor dem eigentlichen Pflanzen überprüfen Sie sorgfältig, ob die Zwiebeln gesund, ohne Schimmel oder mechanisch beschädigt sind. Das Beet bereiten wir mindestens 14 Tage im Voraus vor und lockern es bis zu einer Tiefe von ca. 20-30 cm auf.

Damit der Boden ausreichend genährt ist, können wir Blumen- und Gartenerde verwenden, die den Boden mit Humus anreichert. Geeignet ist auch Kristalon Start, der dem Boden Stickstoff zuführt.

Vergessen Sie das Beizen nicht

Danach folgt das Beizen der einzelnen Zwiebeln. Damit schützen wir sie vor Schädlingen, Grauschimmel und Pilzkrankheiten. Als Beizmittel können wir zum Beispiel Sulka verwenden, das sich für den Schutz von Knoblauch eignet, oder etwa Kuprikol, beziehungsweise Merpan, die Sie einfach im richtigen Verhältnis in Wasser auflösen und die Zwiebeln mehrere Stunden darin einweichen lassen (gemäß Anleitung auf den einzelnen Präparaten).

Anschließend setzen Sie die Zwiebeln in Löcher oder Nester. Eine allgemeine Regel besagt, dass die Zwiebel so tief unter der Oberfläche sein sollte, wie zweieinhalb Mal ihr Durchmesser. Zwiebelgewächse wurzeln relativ schnell, bis Ende Herbst sollten sie angewachsen sein.

Vernachlässigen Sie die Pflanzenpflege auch im Frühling nicht.

Den Pflanzen können Sie mit dem beliebten Plagron etwas Gutes tun, das ist ein Volldünger für die Blütephase der Pflanzen, oder als Gießlösung können Sie auch Calciumnitrat verwenden, das Ihren Zierpflanzen Calcium und Mineralien zuführt.

Ende September rückt näher, also verlieren Sie keine Zeit und ran an die Arbeit!

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