Anbau von Erdbeerspinat - Trockener sandiger Boden, Sonne und Halbschatten, wenig Gießen

Erdbeerspinat (Blitum capitatum) ist eine interessante einjährige Pflanze, die sowohl als Gemüse als auch als dekorative Ergänzung im Garten dient. Diese robuste und anspruchslose Kultur eignet sich perfekt für Gärtner, die pflegeleichte Pflanzen bevorzugen.

Standort und Bodenanforderungen

Erdbeerspinat gedeiht am besten in trockenem, sandigen Boden mit guter Drainage. Die Pflanze verträgt sowohl volle Sonne als auch Halbschatten, wobei sie in sonnigen Lagen reicher fruchtet. Der ideale pH-Wert des Bodens liegt zwischen 6,0 und 7,5. Schwere, lehmige Böden können durch Zugabe von Sand oder Kompost verbessert werden.

Aussaat und Pflanzung

Die Aussaat erfolgt direkt ins Freiland ab April, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Die Samen werden in Reihen mit einem Abstand von 30-40 cm ausgesät, die Saattiefe beträgt etwa 1-2 cm. Die Keimung erfolgt innerhalb von 10-14 Tagen bei Temperaturen über 15°C.

Bewässerung und Pflege

Ein großer Vorteil des Erdbeerspinats ist sein geringer Wasserbedarf. Die Pflanze verträgt Trockenheit gut und benötigt nur bei längeren Trockenperioden zusätzliches Gießen. Übermäßige Bewässerung kann zu Wurzelfäule führen. Einmal etabliert, kommt die Pflanze mit minimaler Pflege aus.

Düngung

Erdbeerspinat ist genügsam und benötigt keine intensive Düngung. Eine leichte Kompostgabe vor der Aussaat oder eine mäßige Düngung mit einem ausgewogenen organischen Dünger während der Wachstumsperiode ist ausreichend. Zu viel Stickstoff fördert das Blattwachstum auf Kosten der Fruchtbildung.

Ernte und Verwendung

Die jungen Blätter können ab Juni kontinuierlich geerntet werden und werden ähnlich wie Spinat verwendet. Die roten beerenartigen Früchte reifen von Juli bis September und sind essbar, haben jedoch einen eher milden Geschmack. Die Pflanze samt sich leicht selbst aus und kann im nächsten Jahr wieder erscheinen.

Vorteile des Anbaus

  • Geringe Pflegeanforderungen
  • Trockenheitsresistent
  • Attraktive dekorative Früchte
  • Doppelnutzen als Gemüse und Zierpflanze
  • Selbstaussaatfähig
  • Resistent gegen die meisten Schädlinge und Krankheiten

Erdbeerspinat ist eine ideale Wahl für naturnahe Gärten, Permakultur-Projekte und für Gärtner, die nach pflegeleichten, essbaren Pflanzen suchen.

Tausendgüldenkraut ist auch unter den Namen Erdgalle oder volkstümlich Fieberkraut bekannt.

Verwendet wird nur das Kraut des Tausendgüldenkrauts. Die wichtigsten Wirkstoffe sind die Bitterstoffe Erytaurin und Gentiopikrin. Die Pflanze enthält außerdem Flavonoide und Sterole.

Die größte Wirkung des Tausendgüldenkrauts liegt auf der Verdauung, da es die Produktion von Verdauungssäften stimuliert. Der Tee wird bei Appetitlosigkeit, unzureichender Produktion von Magensaft, Blähungen und auch gegen Gallensteine getrunken. Er wird jedoch nicht bei übersäuertem Magen empfohlen. Die Wirkstoffe der Pflanze regen den Kreislauf an und helfen bei nervöser Erschöpfung und Migräne.

  • Tee: Ein Teelöffel getrocknetes Kraut auf eine Tasse kaltes Wasser, etwa 8 Stunden ziehen lassen und anschließend erwärmen. Mit Honig süßen, da er einen bitteren Geschmack hat.
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