Mittelspäte, etwa 80 Zentimeter hohe grünhülsige und sehr süße Sorte. Die Körner sind saftig. Die Packung enthält 200 Samen.
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Die Erbse wurde bereits in der Jungsteinzeit angebaut, heute wird sie fast auf der ganzen Welt kultiviert. Sie enthält viele Vitamine und Wirkstoffe. Sie ist auch eine Quelle von Proteinen und Vitaminen C, B, Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium u.a. Sie gehört zu den einjährigen Kulturen. Dieses Hülsengemüse gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler. Die Blüten sind weiß und die Frucht ist eine Hülse. Die Körner können hell- bis dunkelgrün sein.
Erbsen lassen sich in drei Anbaugruppen einteilen. Markerbsen, deren Samen sich zum Einfrieren und zur frischen Verarbeitung in der Küche eignen. Zuckererbsen, bei denen die gesamte Hülse einschließlich der Samen verzehrt wird. Schalerbsen, die einen hohen Stärkeanteil haben. Sie eignen sich zur Wärmebehandlung, z.B. für Suppen. Nach der Frühzeitigkeit des Anbaus unterscheiden wir sehr frühe Sorten, frühe, mittelfrühe, mittelspäte und späte Sorten.
Benötigt einen hellen Standort, jedoch keine direkte Hitze. Die Erbse gehört zu den kälteliebenden Pflanzen. Am besten gedeiht sie bei Temperaturen von 13 – 18 °C. Das bedeutet nicht, dass sie Frost verträgt. Wir gießen reichlich, besonders während der Blüte und beim Ansetzen der Hülsen. Der Boden sollte niemals völlig austrocknen. Trockenheit bekommt der Erbse nicht. Die Erbse gehört zu den rankenden Pflanzen, daher muss man ihr eine Stütze bieten. Wenn wir Erbsen in Reihen anbauen - spannen wir zwischen ihnen eine Schnur. Die Erbse begnügt sich mit jeder Stütze - Zaun, Pergola, Holzlatte. Die Umgebung der Pflanzung lockern wir regelmäßig und entfernen Unkraut.
Die Aussaat erfolgt früh im Frühjahr, am besten Ende März bis Anfang April. Markerbsen säen wir von April bis Juni aus. Wir säen auf vorbereitetes Gelände in Reihen mit einem Abstand von 15 - 30 cm, nach Körnern 4 -6 cm voneinander. Die Samen säen wir in eine Tiefe von 5 - 7 cm.
Der Boden sollte durchlässig, gut bearbeitet und mit ausreichender Nährstoffgabe sein. Er sollte nicht schnell austrocknen, darf aber auch nicht lange durchnässt bleiben.
Vor der Pflanzung düngen wir den Boden mit reifem Kompost oder verrottetem Mist.
Wir applizieren nach Bedarf Phosphor- und Kalidünger. Dosis 20 kg N, 50 kg P, K 120 kg pro Hektar. Wenn der Boden vor der Aussaat ordentlich gedüngt wurde, ist während der Vegetation keine Nachdüngung erforderlich.
Erbsenkäfer - seine Larven bohren Löcher in die Samen. In jedem Korn lebt nur eine Larve. Die Larven beschädigen die Körner, verringern den Ertrag, die Qualität und die Keimfähigkeit der Erbse. Erwachsene Käfer fressen Pollen, Kronblätter oder Staubblätter der Erbse. Chemischer Schutz ist eine Spritzung während der Blüte, wenn die ersten zwei Blüten am Stängel verblüht sind und die erste Hülse beginnt sich zu bilden. Vorbeugung ist eine geeignete präventive frühere Aussaat der Erbse.
Gestreifter Blattrandkäfer - beschädigt die Blätter. Die Blattspreiten sind von den Rändern her regelmäßig ausgefressen. Die Larven dieses Käfers schädigen auch die Pflanzen, sie leben in knollenartigen Geschwülsten an den Wurzeln und zerstören sie. Geeigneter Schutz ist eine Spritzung mit Präparaten Karate oder Sumithion und Arsenpräparaten.
Drahtwürmer - Larven der Schnellkäfer. Die Pflanzen welken in Reihen oder herdweise. Das ausgesäte Saatgut geht gar nicht auf. Die Wurzeln sind beschädigt, man sieht deutliche Gänge. Die Larven sind zylindrisch und hart, glänzend, gelbbraun und etwa drei Zentimeter groß. Chemischer Schutz ist nicht besonders geeignet. Wenn Drahtwürmer auftreten, graben wir den Boden regelmäßig und tiefer um und lassen ihn auch nach der Ernte nicht in Ruhe. Auch Düngung mit Kalkstickstoff hilft.
Ein weiterer Feind der Erbse sind Vögel, besonders Eichelhäher und Tauben. In diesem Fall wenden wir Vogelscheuchen, Fallen oder Netze an.
Die Ernte erfolgt etwa von Mitte Juni bis Mitte Juli je nach Frühzeitigkeit der ausgesäten Sorten.
Frühe Sorten ernten wir bereits ab der 12. Woche nach der Pflanzung.
Zuckererbsen ernten wir, sobald in den Hülsen süße große Erbsen sind. Es empfiehlt sich, einfach eine Hülse zu probieren, ob sie ausreichend reif sind.
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Mittelspäte, etwa 80 Zentimeter hohe grünhülsige und sehr süße Sorte. Die Körner sind saftig. Die Packung enthält 200 Samen.
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