Mittelfrühe Erbsensorte ohne Pergamentschicht. Eignet sich für den Verzehr ganzer Hülsen sowie zum Einlegen. Die Packung enthält 130 Samen.
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Erbsen wurden bereits in der Jungsteinzeit angebaut, heute werden sie fast auf der ganzen Welt kultiviert. Sie enthalten viele Vitamine und Wirkstoffe. Sie sind auch eine Quelle von Proteinen und Vitaminen C, B, Kalzium, Kalium, Phosphor, Magnesium u.a. Sie gehören zu den einjährigen Kulturen. Dieses Hülsengemüse gehört zur Familie der Schmetterlingsblütler. Die Blüten sind weiß und die Frucht ist eine Hülse. Die Körner können hell- bis dunkelgrün sein.
Erbsen können in drei Anbaugruppen eingeteilt werden. Die Markerbse, deren Samen sich zum Einfrieren und zur frischen Zubereitung in der Küche eignen. Die Zuckererbse, bei der die ganze Hülse mitsamt den Samen verzehrt wird. Die Schalerbse, die einen hohen Stärkeanteil hat. Sie eignet sich zur Wärmebehandlung, z.B. für Suppen. Je nach Anbaufrühe unterscheiden wir sehr frühe Sorten, frühe, mittelfrühe, mittelspäte und späte Sorten.
Sie benötigen einen hellen Standort, jedoch keine direkte pralle Sonne. Erbsen gehören zu den kälteliebenden Pflanzen. Am besten gedeihen sie bei Temperaturen von 13 – 18 °C. Das bedeutet nicht, dass sie Frost vertragen. Wir gießen reichlich, besonders während der Blütezeit und beim Ansetzen der Hülsen. Der Boden sollte nie völlig austrocknen. Trockenheit bekommt Erbsen nicht. Erbsen gehören zu den rankenden Pflanzen, daher muss man ihnen eine Stütze bieten. Wenn wir Erbsen in Reihen anbauen, spannen wir zwischen ihnen eine Schnur. Erbsen begnügen sich mit jeder Stütze - Zaun, Pergola, Holzlatte. Die Umgebung der Pflanzung lockern wir regelmäßig auf und entfernen Unkraut.
Die Aussaat erfolgt im zeitigen Frühjahr, am besten Ende März bis Anfang April. Markerbsen säen wir von April bis Juni. Wir säen auf vorbereitetes Gelände in Reihen mit 15 - 30 cm Abstand, die Körner 4 - 6 cm voneinander entfernt. Die Samen säen wir in eine Tiefe von 5 - 7 cm.
Der Boden sollte durchlässig, gut bearbeitet und mit ausreichend Nährstoffen versorgt sein. Er sollte nicht schnell austrocknen, darf aber auch nicht lange durchnässt bleiben.
Vor der Aussaat düngen wir den Boden mit reifem Kompost oder verrottetem Mist.
Wir applizieren bei Bedarf phosphor- und kaliumhaltige Düngemittel. Dosierung 20 kg N, 50 kg P, 120 kg K pro Hektar. Wenn der Boden vor der Aussaat ordentlich gedüngt wurde, ist eine Nachdüngung während der Vegetationsperiode nicht erforderlich.
Erbsenkäfer - seine Larven bohren Löcher in die Samen. In jedem Korn lebt nur eine Larve. Die Larven beschädigen die Körner, verringern den Ertrag, die Qualität und die Keimfähigkeit der Erbsen. Ausgewachsene Käfer fressen Pollen, Kronblätter oder Staubblätter der Erbsen. Der chemische Schutz besteht in einer Spritzung während der Blütezeit, wenn die ersten beiden Blüten am Stängel verblüht sind und sich die erste Hülse zu bilden beginnt. Vorbeugend ist eine rechtzeitige frühere Aussaat der Erbsen.
Gestreifter Blattrandkäfer - schädigt die Blätter. Die Blattspreiten sind vom Rand her regelmäßig angefressen. Die Larven dieses Käfers schädigen ebenfalls die Pflanzen, sie leben in knollenartigen Wucherungen an den Wurzeln und zerstören diese. Ein geeigneter Schutz ist die Spritzung mit Präparaten wie Karate oder Sumithion und Arsenpräparaten.
Drahtwürmer - Larven von Schnellkäfern. Die Pflanzen welken reihenweise oder nestweise. Das ausgesäte Saatgut geht gar nicht auf. Die Wurzeln sind beschädigt, deutliche Gänge sind sichtbar. Die Larven sind zylindrisch und hart, glänzend, gelbbraun und etwa drei Zentimeter groß. Chemischer Schutz ist nicht besonders geeignet. Wenn Drahtwürmer auftreten, graben wir den Boden regelmäßig und tiefer um und lassen ihn auch nach der Ernte nicht in Ruhe. Auch eine Düngung mit stickstoffhaltigem Kalk hilft.
Ein weiterer Feind der Erbsen sind Vögel, insbesondere Eichelhäher und Tauben. In diesem Fall verwenden wir Vogelscheuchen, Fallen oder Netze.
Die Ernte findet etwa von Mitte Juni bis Mitte Juli statt, je nach Frühreife der ausgesäten Sorten.
Frühe Sorten ernten wir bereits ab der 12. Woche nach der Aussaat.
Zuckererbsen ernten wir, sobald sich in den Hülsen süße große Erbsen befinden. Es empfiehlt sich, einfach eine Hülse zu probieren, ob sie ausreichend reif sind.
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Mittelfrühe Erbsensorte ohne Pergamentschicht. Eignet sich für den Verzehr ganzer Hülsen sowie zum Einlegen. Die Packung enthält 130 Samen.
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