Eine Sorte, die für den Anbau in Frühbeeten oder Folientunneln, aber auch im Freiland geeignet ist. Sie bildet Gurken mit einer Länge von 20 bis 22 cm, die spärlich bestachelt sind. Die Packung enthält 20 Samen.
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Gurken gehören zweifellos zu den beliebtesten Gemüsearten. Einlegegurken oder Salatgurken sind wohl die am häufigsten angebaute Gemüseart. Lange Schlangengurken kennt jeder. Die Früchte messen über dreißig Zentimeter, sind glatt, werden nicht bitter und eignen sich für den Anbau im Gewächshaus und unter Folientunnel. Gurken stammen aus Indien, wo sie bereits seit 3000 Jahren angebaut werden. Die Pflanze wird bis zu 2 Meter lang und ist rankend. Charakteristisch sind die großen, tief eingeschnittenen, wechselständig wachsenden Blätter. Gurken bilden große gelbe eingeschlechtige männliche und weibliche Blüten, die von Insekten bestäubt werden. Die Frucht sind Gurken - Beeren.
Gurken heilen Sonnenbrände. Sie enthalten das Enzym Erepsin, das Proteine spaltet und Bakterien sowie parasitierende Würmer abtötet. Und darüber hinaus können sie noch den Darm reinigen. Vitamin E schützt die Zellen vor freien Radikalen. Beim Verzehr von Gurken stellt sich schnell ein Sättigungsgefühl ein, was bei Abnehmdiäten hilft.
Neben den grundlegenden Zubereitungsarten von Gurken wie Salaten oder zum Einmachen kann man aus Gurken auch verschiedene cremige Salate, aber auch Cocktails und verschiedene Smoothies zubereiten.
Es ist nicht empfehlenswert, Gurken dort anzubauen, wo zuvor Kartoffeln oder Erdbeeren angebaut wurden. Geeignet sind dagegen Beete nach Erbsen, Zwiebeln, Rüben oder Bohnen. Gurken benötigen einen hellen, warmen Standort, der windgeschützt ist. Den Boden um die aufgegangenen Setzlinge halten wir locker und sauber. Gurken sind Flachwurzler, wir hacken nicht tief. Die Pflanzen schneiden wir in der Phase von sechs Blättern nach dem fünften Blatt und später auch die Seitentriebe nach den angesetzten Früchten. Durch das Ausgeizen beschleunigen wir die Ernte um mindestens vierzehn Tage. Gießen bei praller Sonne ist nicht geeignet, sie leiden unter Verbrennungen und Falschem Mehltau. Die Blätter müssen nachts trocken sein, daher ist eine Bewässerung am Nachmittag völlig ungeeignet und wir gießen nur morgens. Für den Anbau von Gurken ist es ratsam, PVC-Folie zu verwenden, die die Setzlinge vor eventuellen Temperaturabfällen schützt. Am besten geeignet ist schwarzes Vlies.
Gurkensamen können direkt ins Beet gesät werden, und zwar um den 20. Mai herum. Gurken sind relativ anfällig für Temperaturschwankungen, daher sollten die Temperaturen nicht unter 8°C fallen.
Eine weitere Möglichkeit ist die Vorkultur, wodurch wir den Gurkenmehltau vermeiden. Die Aussaat kann bereits ab Mitte April erfolgen. Die Samen säen wir in Aussaatsubstrat, jeweils ein Samen direkt in Töpfe oder Saatschalen. Wir können am Fenster im Innenraum oder im Gewächshaus vorkultivieren. Die Setzlinge werden für 12 – 16 Tage vorgezogen und die geeignete Temperatur für die Samenkeimung beträgt 15 – 18 °C. Staunässe bekommen weder den Samen noch den jungen Setzlingen gut, sie könnten leicht absterben. Die Setzlinge bringen wir erst nach dem 20. Mai an den endgültigen Standort.
Sie benötigen qualitativ hochwertige, gedüngte, tief bearbeitete Erde.
Der Standort sollte vor dem Pflanzen mit gut abgelagertem Mist oder durchgerottetem Kompost gedüngt werden. Diesen lässt man so vorbereitet noch 2 bis 3 Wochen setzen. Während der Vegetationsperiode kann mit verdünnter Gülle mit fermentiertem Hühnermist nachgedüngt werden. Auch Kunstdünger Cucumin, speziell für Gurken bestimmt, kann verwendet werden. Ebenfalls angewendet werden können Cererit oder Floran.
Saugende Schädlinge wie z.B. Blattläuse, Weiße Fliegen oder Spinnmilben können bei starkem Befall die von uns angebauten Pflanzen deutlich schwächen. Von Pilzkrankheiten vor allem Mehltau wie Falscher Mehltau, Schwarzfäule der Früchte, Echter Mehltau. Es ist ratsam, als Prävention nicht nur gegen saugende Schädlinge, sondern auch gegen Pilzkrankheiten das Präparat ROCK EFFECT zu verwenden. Zur Behandlung gegen Pilzerkrankungen können wir die Präparate Acrobat MZ WG, Aliette 80 WG, weiterhin Dithane DG Neotec, Champion 50 WP, Kuprikol 50, Ortiva, Previcur Energy, Ridomil Gold MZ Pepite und Plíseň STOP verwenden.
Symptome des Gurkenmosaikvirus können wir bei etwa eineinhalb Monate alten Pflanzen beobachten. Auf den Blättern beginnen sich grünere unregelmäßige Flecken zu bilden, die mit der Zeit gelb werden. Die Blätter kräuseln und deformieren sich. Übertragen werden sie durch Schädlinge wie z.B. Blattläuse oder Weiße Fliegen. Der Schutz besteht in der Bekämpfung saugender Schädlinge, die die Krankheit übertragen, und der Vernichtung von Pflanzen im Falle eines Befalls.
Gurken ernten wir mindestens zwei- bis dreimal pro Woche. Bei der Ernte achten wir darauf, dass wir die Gurkenpflanzen nicht zerreißen und die Triebe nicht beschädigen. Wir ernten reife Früchte.
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Eine Sorte, die für den Anbau in Frühbeeten oder Folientunneln, aber auch im Freiland geeignet ist. Sie bildet Gurken mit einer Länge von 20 bis 22 cm, die spärlich bestachelt sind. Die Packung enthält 20 Samen.
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