Astern sind so vielfältig...

Astern gehören zu den beliebtesten Herbstblumen und verzaubern Gärten mit ihrer unglaublichen Vielfalt. Diese pflegeleichten Stauden bieten eine breite Palette an Farben, Größen und Blütezeiten, die von Spätsommer bis zum ersten Frost reichen.

Verschiedene Arten von Astern

Die Gattung der Astern umfasst zahlreiche Arten, die sich in Wuchshöhe, Blütengröße und Standortansprüchen unterscheiden:

  • Herbstastern (Symphyotrichum) - die klassischen Spätblüher mit üppigen Blütenwolken
  • Glattblatt-Astern - robust und mehltauresistent
  • Raublatt-Astern - größere Einzelblüten, ideal für Sträuße
  • Kissenastern - kompakter Wuchs, perfekt für Beeteinfassungen
  • Myrtenastern - zierlich mit kleinen, sternförmigen Blüten

Farbenpracht ohne Grenzen

Von zartem Weiß über verschiedene Rosa- und Violetttöne bis zu kräftigem Blau und Purpur - Astern bieten für jeden Geschmack die passende Farbe. Die leuchtend gelben Blütenmitten bilden einen attraktiven Kontrast zu den farbigen Zungenblüten.

Ideale Bedingungen für Astern

Die meisten Asternarten bevorzugen einen sonnigen Standort und durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Sie sind winterhart und mehrjährig, wobei einige Sorten bis zu 150 cm hoch werden können, während Kissenastern nur 20-30 cm erreichen.

Kombinationsmöglichkeiten

Astern harmonieren wunderbar mit anderen Herbstblühern wie Chrysanthemen, Sonnenhut oder Ziergräsern. Sie sind zudem hervorragende Bienenweiden und unterstützen Insekten in der späten Jahreszeit.

Mit ihrer Vielfalt und Anspruchslosigkeit sind Astern die perfekte Wahl für jeden Garten, der auch im Herbst noch farbenfroh blühen soll.

Chinesische Aster (lat. Callistephus chinensis) ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (lat. Asteraceae). Ihre Heimat ist Asien, genauer gesagt China. Heutzutage hat sich der Anbau von Astern weit verbreitet. Dank der Züchtung sind Astern sehr vielfältig und verschönern jedes Blumenbeet. Die ursprünglichen Astern hatten einfache, margeritenartige Blüten, die ersten gefüllten Sorten wurden erst Mitte des 18. Jahrhunderts gezüchtet. Seitdem wurde eine unüberschaubare Vielfalt an Formen und Farben dieser Pflanzen entwickelt. Heute werden Astern nach ihrer Höhe in Gruppen eingeteilt: hohe mit einer Wuchshöhe von ca. 50 – 70 cm, mittelhohe mit 30 – 50 cm und niedrige mit etwa 25 cm. Nach der Form der Blütenköpfe werden Astern in margeritenartige, pfingstrosenartige, chrysanthemenartige, pomponartige und nadelartige eingeteilt. In der Züchtung von Astern sind auch heimische Erfolge erkennbar. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang es im Forschungsinstitut für Ziergartenbau in Průhonice, die Sorte Průhonický trpaslík zu züchten – niedrige Astern mit kleinen Blüten in vielen Farbvarianten.

Wählen Sie nach Belieben – das Angebot ist vielfältig...

  • Chrysanthemenblütige Astern bilden im Wuchs Sträucher, die sowohl für die Pflanzung in Beeten als auch in Blumentöpfen geeignet sind. Die Blütenfarben können vielfältig sein – weiß, rosa, violett...
  • Ein Vertreter der pfingstrosenblütigen Astern ist beispielsweise Emilka, die violette gefüllte Blüten hat und eine Höhe von ca. 70 cm erreicht. Sie wird in Beeten angebaut und ist zum Schnitt geeignet. Junona ist ebenfalls eine pfingstrosenblütige Aster, die Blütenfarbe ist zart gelb. Die pfingstrosenblütige Aster ist auch in rosa Farbe erhältlich.
  • Sehr interessant sind die Blüten der pomponförmig blühenden Astern. Sie erreichen eine Höhe von bis zu 70 cm und sind daher eher für den Anbau im Beet und zum Schnitt geeignet. Die Blütenfarbe ist beispielsweise kirschrot, gelb. Zweifarbig blühende pomponförmige Astern erreichen ca. 60 cm. Die Kombination aus weißer Mitte und rotem Rand beeindruckt auf den ersten Blick, ebenso wie die weiß-violette Kombination.
  • Die Blüten der einfach blühenden Astern erinnern an verschiedenfarbige Margeriten. Die Blüten sind zwar nicht groß, aber auch sie werden sicherlich ihre Liebhaber finden. Die Farbpalette ist wirklich breit.
  • Hi-no-maru ist der Name einer Asternsorte, die nur 20 – 25 cm hoch wird, ihr Blütenstand ist üppig, die Mitte ist rosa, die Blütenränder sind weiß. Dank ihres niedrigen Wuchses eignet sie sich sowohl für Balkonkästen als auch für Beete.
  • Nadelförmige Astern erreichen eine Höhe von ca. 50 – 60 cm, werden meist in Beeten angebaut und sind zum Schnitt geeignet. Sie sind in karminroter, violetter, blauer, rosa, gelber und weißer Farbe erhältlich. Wer ein mehrfarbiges Beet haben möchte, hat die Möglichkeit, eine Farbmischung zu wählen.
  • Průhonický trpaslík ist eine rein tschechische Sorte, die bei Züchtern sehr beliebt ist. Die Pflanzen sind kleinwüchsig, die Blüten sind kleiner und gefüllt. Průhonický trpaslík eignet sich für den Anbau in Beeten und in Blumentöpfen. Sie kommt besonders gut zur Geltung, wenn sie auf größeren Flächen gepflanzt wird. Sie kann das Auge in zartem hellrosa erfreuen. Die neueste gezüchtete Sorte ist der gelbblühende Vertreter. Für Liebhaber vielfältiger Pflanzungen ist eine Mischung aus weiß, rosa, scharlachrot und blau blühenden Pflanzen erhältlich.

Mit der chinesischen Aster sagen Sie: „Ich sterbe vor Eifersucht zu Ihren Füßen"

Astern anbauen

Astern gedeihen an einem hellen, sonnigen Standort. Der Boden sollte durchlässig und eher kalkhaltig sein. Astern vertragen keine direkte Düngung mit Stallmist, daher ist es besser, im Herbst fein gemähtes Gras und Laub zur Düngung zu verwenden. Hohe Astern sollten an einem windgeschützten Standort angebaut werden, damit die schweren Blüten nicht durch starken Wind abbrechen. Hohe und mittelhohe Sorten eignen sich für den Anbau in Beeten und zum anschließenden Schnitt. Niedrige Sorten eignen sich gut für die Pflanzung in Balkonkästen. Astern blühen vom Sommer bis etwa September oder bis zu den ersten Frösten. Astern sind nämlich nicht frostbeständig, wenn Sie sich also länger an ihren Blüten erfreuen möchten, decken Sie sie vor den ersten Frösten mit Vlies ab.

Tipp: Schneiden Sie Astern für die Vase grundsätzlich abends, dann halten sie länger.

Astern werden aus Samen gezogen. Man kann Setzlinge vorziehen, in wärmeren Regionen ist auch eine Direktaussaat ins Beet möglich. Die Aussaat der Samen erfolgt bereits Ende Februar und im Laufe des März, damit sich die Jungpflanzen vor dem Auspflanzen an den endgültigen Standort ausreichend entwickeln können. Um einen Befall der Jungpflanzen durch Pilze und Schädlinge zu vermeiden, ist es besser, gedämpftes Substrat und sterilisierte Saatschalen oder Töpfe zu verwenden. Die Aussaat sollte nicht zu dicht sein, damit sich die Pflanzen nicht erschöpfen. Wenn Sie Astern in eine Schale gesät haben, müssen Sie sie pikieren. Achten Sie dabei darauf, die Jungpflanzen nicht zu beschädigen, sie sind sehr empfindlich. Nach den Eisheiligen können Sie die gewachsenen Setzlinge ins Beet pflanzen. Gießen und hacken Sie das Asternbeet regelmäßig. Gießen Sie grundsätzlich abends, wenn die Sonne nicht mehr auf die Astern scheint und die Temperatur etwas gesunken ist. Das Gießen an einem heißen Tag könnte zur Bildung von hässlichen dunklen Flecken auf den Blättern führen.

Fusarium – die Plage der Astern

Fusarium sind Pilze, die Astern befallen. Diese Pilze sind sehr heimtückisch. Nach dem Befall beginnen die gewachsenen Pflanzen plötzlich zu welken und sterben anschließend ab. Nach dem Befall ist der Pflanze nicht mehr zu helfen. Entfernen Sie abgestorbene Astern so schnell wie möglich. Geben Sie sie niemals auf den Kompost, der beste Weg ist die Verbrennung der befallenen Pflanzen, da hohe Temperaturen die Pilzsporen zerstören. Der beste Schutz besteht darin, Astern nicht am selben Standort anzubauen und eine vorbeugende chemische Spritzung durchzuführen. Bewährt hat sich das Präparat Previcur, das vor der Aussaat als Bodendesinfektion und anschließend nach dem Auspflanzen ins Beet angewendet wird. Es können auch andere Spritzmittel gegen Wurzelhals- und Stängelfäule verwendet werden.

Grundsatz: Beim Anbau von Astern muss unbedingt auf einen regelmäßigen jährlichen Standortwechsel geachtet werden!

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